Die Arbeit der Hallenbadfreunde wird dazu beitragen, die Attraktivität Friedbergs zu steigern.
- Dr. phil. Herfried Münkler, Humboldt Universität Berlin -
Wer sind wir?
Was wollen wir?
- Dr. phil. Herfried Münkler, Humboldt Universität Berlin -
Bürgerinnen und Bürger aus Friedberg, Bad Nauheim und Umgebung, haben sich 2007 zusammengeschlossen und den Verein "Gesellschaft der Freunde >Theater Altes Hallenbad< Friedberg / Wetterau e.V." gegründet, um das ehemalige Jugendstil-Hallenbad der Kreisstadt Friedberg vor dem endgültigen Verfall zu retten. Nach kurzer Zeit wuchs die Gemeinschaft der "Hallenbadfreunde" auf über 1.500 Personen an.
Was wollen wir?
Wir wollen das unter finanzieller Beteiligung zahlreicher Friedberger Bürger geschaffene, 1909 eingeweihte und 1980 stillgelegte Jugendstil-Hallenbad sanieren und der Öffentlichkeit für kulturelle Veranstaltungen zugänglich machen. Die noch vorhandenen Jugendstilelemente sollen weit möglichst erhalten oder rekonstruiert werden. In den neu entstehenden Räumlichkeiten mit bis zu 350 Plätzen sollen Theateraufführungen, Konzerte, Vorträge, Literaturlesungen, Kleinkunstveranstaltungen, Abschlussfeiern der Schulen, Aufführungen der Wetterauer Musikschulen und private sowie Vereins-Veranstaltungen stattfinden. Eine Gastronomie mit einem attraktiven Angebot soll zur Wirtschaftlichkeit des Vorhabens beitragen.
Welchen Weg wollen wir gehen?

Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Erhaltung des Alten Hallenbades am Herzen liegt, für unser Anliegen gewinnen und bitten auch Sie, dem Verein beizutreten. Mit den bisherigen Beiträgen, sowie erhaltenen Spenden haben wir das Grundkapital für die Theater Altes Hallenbad gGmbH aufbringen können, welche die Sanierung durchführen kann. Das symbolträchtige Gebäude, mit dem viele Menschen lieb gewordene Erinnerungen verbinden, ist 2009 per Erbpachtvertrag auf diese Gesellschaft übertragen worden. Wegen der Gemeinnützigkeit und der zukünftigen kulturellen Nutzung soll dabei neben Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und Firmen auch auf öffentliche Fördermittel zurückgegriffen werden. Die Baugenehmigung wurde im Juni 2012 erteilt.
Nächste Schritte:
- Der Hausanschluss wird wiederhergestellt.
- Abbruch des Anbaus mit Mitteln der Altstadtsanierung.
- Bereits zugesagte Mittel in Höhe von 80.000 € vom Bund und 50.000 € vom Land Hessen sollen für die Dachsanierung verwendet werden.
- 300.000 € stehen aus Mitteln der Altstadtsanierung bereit und sollen für Modernisierungsarbeiten eingesetzt werden.
- Nach Vorlage eines Gesamtkonzepts und ersten außenwirksamen Veränderungen am Gebäude sollen in größerem Umfang Spenden eingeworben werden.